Tag der Arbeit

Veröffentlicht in Allgemein am 1. Mai 2012 von tobikult

Irgendwas hält uns immer (noch) ab, unseren Ideen einer besseren Welt Nachdruck zu verleihen… und sei es das Wetter! Euch allen einen schönen 1. Mai!

Dieb-es-gut

Veröffentlicht in allgemein, Musikalische Früherziehung mit den Tags , , , , , am 30. April 2012 von tobikult

Es mag eine billige Idee sein, den Sound von The Cure zu kopieren. Es ist aber auch eine schöne Idee…

AND ONE – The Missing Track

VEIL VEIL VANISH – Modern Lust

Return to Santa Muerte

Veröffentlicht in allgemein, Musikalische Früherziehung mit den Tags , , , am 30. April 2012 von tobikult

Broilers ⎮ Halle02 Heidelberg ⎮ 15.04.2012

Reaktion en bloc: “Was mein Auge erfreut” auf mattensan’s blog

Veröffentlicht in Allgemein mit den Tags , , , am 20. März 2012 von tobikult

Hier geht es zum Originalbeitrag von Mattensan:

http://mattensan.wordpress.com/2012/03/03/was-mein-auge-erfreut/

Reaktion en bloc: “yin und yang” auf spontis.de

Veröffentlicht in allgemein, Dunkle schöne Welt mit den Tags , , am 20. März 2012 von tobikult

Hier geht es zum Originalbeitrag von spontis.de:

www.spontis.de/subkultur/schwarze-leinwand/ohne-worte-yin-und-yang/

Internet-Archäologie

Veröffentlicht in allgemein mit den Tags , , , , , , , , , , , , , am 28. Januar 2012 von tobikult

Das Internet ist in die Jahre gekommen. Die USA wollen es gleich per Gesetz zu einer reinen Verkaufsplattform degradieren, in anderen Ländern laufen noch nicht einmal Google und Wikipedia ohne staatliche Oberaufsicht. Da lohnt der Blick zurück zu den Anfängen der Bewegung, die dem Menschen neben seiner kümmerlichen Existenz noch beliebig viele weitere Egos in der virtuellen Welt ermöglichte.

Nehmen wir zum Beispiel die Welt der Vergnügungs- und Freizeitparks, in denen sich das Jungvolk bereits vor der digitalen Revolution Kurzweil und ein wenig Frohsinn zu erkaufen hoffte.

Der Freizeitpark Herne besticht mit seiner digitalen Visitenkarte dadurch, dass er allen Updateversionen getrotzt hat. Seine ursprüngliche und ehrlich daherkommende Internetseite ist waschechtes Web 0.9:

Meine Lieblingsklicks sind “Rutsche” und “Karussel“.

Und wo wir schon bei Spiel und Spaß für die Kleinen und Junggebliebenen sind: Falls gerade der WGT-Kindergarten geschlossen hat oder Gothic-Family.Net keine Vor-Ort-Kinderbetreuung anbietet, geht man mit den kleinen Monstern, Vampiren und Fledermäusen hier spielen:

Freizeitpark Alter Friedhof

Volltreffer

Veröffentlicht in allgemein mit den Tags , , , am 14. Januar 2012 von tobikult

Immer schön, wenn Werbung und Produkt gut zueinander passen:

Gothic Friday im Winter

Veröffentlicht in allgemein mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , am 12. Januar 2012 von tobikult

Der letzte Gothic Friday? Da will ich mit dabei sein und dieser unterhaltsamen Serie von spontis.de “Lebewohl” sagen! In der Winterausgabe geht es um die Frage, welche gruftigen Orte und Treffpunkte die Stadt bereithält, in der ich lebe.

Ich wage also mal eine Bestandsaufnahme für die Stadt Heidelberg:

Mit seiner Altstadt, der Schlossruine und seinem Bergfriedhof bietet diese Stadt bereits ohne weiteres Eventmanagement ein Ambiente, das einem Leben in Schwarz förderlich erscheint. Als beliebtes Ausflugsziel für Gruftis kann zudem der Heiligenberg gelten. Heidenloch, Thingstätte und Klosterruine mitten im Wald und mit herrlichem Ausblick auf Stadt und Fluss – hier bekommt die Fantasie Flügel und die Kalkleiste ausreichend frische Luft.

Schwarzkompatible Massenevents:

Einmal im Jahr feiern nicht nur Mittelalterfans, Junghexen und Gruftis auf der Thingstätte die Walpurgisnacht. Mittlerweile pilgern an die 10.000 Menschen in der Nacht zm 1. Mai auf den Berg um gemeinsam zu feiern.

Eine gern von Gruftis besuchte Tanzveranstaltung ist der Ball der Vampire. Auch hier mischen sich die Schwarzen mit dem gemeinen Volk und feiern ein rauschendes Fest.

Diskos und Tanzveranstaltungen:

Viele Jahre war der Gothic Wednesday im Schwimmbad Musik Club eine feste Größe im kulturellen Miteinander der Gruftis in Heidelberg. Auf drei Etagen wurde hier alles gespielt, was irgendwie für schwarze Seelen tanzbar erschien (für Facebook-Mitglieder gibt es hier ein paar tolle Bilder aus der guten alten Zeit 1997-1998).

Das Besondere an diesem Club war zudem seine Kleinkunstbühne, die es jungen Künstlern ermöglichte, einem geneigten Publikum die eigenen Werke live zu präsentieren. Für 4 EUR Eintritt ist das Risiko hierbei bis heute angenehm niedrig, eine Totalbeleidigung für Ohren und Augen zu erleben. Das Management bewies immer wieder einen guten Riecher bei der Verpflichtung der Künstler (als legendär dürfte der Auftritt von Nirvana im Jahr 1989 gelten, bevor die auch nur annähernd populär waren). Da waren zum Beispiel Auftritte von Birthday Massacre, Terminal Choice und anderer No-Name-Bands in den letzten Jahren, die mehr oder weniger Genuss boten.
:razz:

Auch die Depeche-Mode-Parties im Schwimmbad Musik Club gehörten zu meinem Studentenleben einfach dazu. Damals zeichnete sich DJ Jochen noch dadurch aus, dass er es nur selten aushielt, einen Song bis zum Ende zu spielen, was ich ja total gut leiden kann…

:evil:

Heute freue ich mich stets, wenn ich ihn am Mischpult sehe, ist er doch ein Garant für eine Musikauswahl quer durch die letzten Jahrzehnte.

Die genannten Parties gibt es nicht mehr. Heute lädt der Club gelegentlich zum Schwarzen Schwimmbad ein und hat seit ein paar Monaten auch einen GOTHIC FRIDAY im Programm. Der Feitags-Event ist aber eher der Versuch, den Metallern und Rockern ein paar gut- und schwarzgekleidete Studis beizumischen, die dann und wann aus dem Keller krabbeln, um frische Luft zu schnappen.

Keine Schwarze Disko, aber ein Ort subkulturellen Treibens ist die Villa Nachttanz, die ich hier noch erwähnen will. Als 1999 das Autonome Zentrum in der alten Glockengießerei einem schnöden Neubauprojekt weichen musste, ging auch ein Treffpunkt für die Schwarze Szene in Heidelberg verloren. Mit der Villa Nachttanz gibt es wenigstens wieder ein festes Domizil für Jugendkultur und autonome Aktivitäten in der Stadt.

Einkaufen:
In Heidelberg gab es stets nur wenige Geschäfte, die Mode abseits der Massenware oder gar exklusiv für die Schwarze Szene anboten.  Eine Institution war das Tamaris in der Unteren Straße 2, der kompetente Dealer für Docs, Pikes und Undergrounds. Ein Hauch von Camden Town lag in der Luft und die Musik hielt Touristen fern. Im Ladenlokal gegenüber gaben sich in den 2000er-Jahren Shops für die Szene im Monatstakt die Klinke in die Hand. Vor ein paar Jahren versuchte es als letztes mir bekanntes Exemplar das Obscure, Schwarze Mode an die Laufkundschaft zu veräußern. Aber das ist Geschichte, keiner der Läden existiert heute mehr. Heute fahren alle nach Karlsruhe zum Shoppen… oder nähen doch endlich alle selbst?
:wink:

Tod in St. Gallen – Stiftsbibliothek

Veröffentlicht in allgemein, Dunkle schöne Welt mit den Tags , , , , , , , , , , am 20. Dezember 2011 von tobikult

Gegen Ende meines reiseintensiven Jahres habe ich mich in St. Gallen auf die Spuren des Todes begeben. Bei leichtem Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt, kam mir eine Indoor-Variante meiner Ausflugsziele sehr gelegen.

In der Stiftsbibliothek , die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, finden sich nicht nur ein beachtlicher Buchbestand, der neben dem ältesten deutschsprachigen Buch Abrogans auch die bedeutende Nibelungenhandschrift B aus dem Jahre 1260 beinhaltet.

Vielmehr kann dieser Ort als ein Mahnmal gegen Kulturgüterraub angesehen werden. Opfer und Täter wohnen hier gut sichtbar unter einem Dach. Von den Zürchern wurde im Zuge des Toggenburgkriegs 1712 der St. Galler Globus geklaut und bis heute nicht zurückgegeben. Als “Wiedergutmachung” ließen die Züricher 2006 eine Kopie anfertigen und in St. Gallen aufstellen, behielten aber das Original. In Sichtweite der billigen Kopie des Erdenballs liegt die ägyptische Mumie Schepenese. Zusammen mit ihren Sarkophagen “ruht” sie seit 1836 unter dem üppig ausgestalteten und bebilderten Himmel des Bibliothekssaals. An Rückgabe der Mumie an ein ägyptisches Museum wurde anscheinend bisher noch nicht gedacht.

Im Untergeschoss befindet sich ein Lapidarium. Eine gefällige Sammlung steingewordener Architekturgeschichte, von der Römerzeit bis zur Bunkertorästhetik der Moderne, lässt sich hier erkunden.

Time Warp

Veröffentlicht in allgemein, Musikalische Früherziehung mit den Tags , , , , am 19. Dezember 2011 von tobikult

Kinders, wie die Zeit vergeht.

Gestern:

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