Gruftis im Alltag

Veröffentlicht in Gruftis im Alltag mit den Tags , am 31. Mai 2013 von tobikult

Heute ist “Weltnichtrauchertag”.

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Piercing is not a crime!

Veröffentlicht in allgemein mit den Tags , , , , , , , , am 9. Mai 2013 von tobikult

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Habt ihr ein Klo?

Dann braucht ihr dieses Buch!

:grin:

Im Ernst, diese Lektüre ist etwas fürs stille Örtchen. Die Geschichten und Interviews, die Tarek hier zusammengetragen hat, dauern nie länger als 30 Minuten. Für mich daher auch die perfekte Pendler-Lektüre und so kurzweilig wie ein guter Punkrocksong. Da kennt Tarek sich aus: “Am besten unter zwei Minuten bleiben und unbedingt auf das Gitarrensolo verzichten.”

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Letzte Woche habe ich die Anekdote “Der Tempel der Ishtar” im IC 2276 nach Hannover gelesen. Der Titel der Story weckte zunächst das Interesse meiner Banker-Sitznachbarin auf dem Weg nach Frankfurt. Immer wieder schaute sie zu mir herüber und ich akzeptierte, dass sie mitlas. Nach ein paar Sekunden drehte sie sich ruckartig weg und fing an ihre Tasche unterm Sitz vorzuziehen, stand auf und setzte sich auf einen anderen Platz. Fein, mehr Beinfreiheit für mich. Könnte es daran liegen, dass die Ausführungen über das Perforieren von mehr oder weniger intimen Körperstellen in ihrer Detailverliebtheit zwischen Feuchtgebiete und Fifty Shades Of Grey changieren?

Egal. Wer seine bürgerlichen Scheuklappen ablegt und sich locker macht, bekommt mit diesem Buch einen wunderbaren Einblick in eine Arbeitswelt, für die es keine Berufsausbildung gibt und kein Schulabschluss von Nöten ist. Letzteren kann Tarek eh nicht vorweisen und für ihn hat sein Buch eine klare Botschaft:
“Ich möchte dieses Buch als Fallbeispiel schreiben. Als Gegenbeweis für Mütter unerzogener Kinder. Als Beleg dafür, wie aufregend ein Leben ohne Schulabschluss ist, wie der Durst nach Wissen nicht aus dem Zwang einer Bildungsinstitution entsteht, wie finanzielle Sorglosigkeit nicht von einer Berufsausbildung abhängen muss, wie emotionale Intelligenz und moralische Werte nicht notwendigerweise durch Lehrer, Eltern oder Polizei begünstigt werden.”
Wenn er Pech hat, ist ihm das so gut gelungen, dass er demnächst zu Jauch und Beckstein eingeladen wird.

Tarek Ehlail hat nicht nur dieses unterhaltsame Buch über sein Leben als Piercer gerschrieben, sondern er zählt für mich auch zu dem Unkonventionellsten, was Celluloid passieren kann.
Schon seine alten Werke aus den autonomen Zeiten, in denen SABOTAKT laufen lernte, waren schonungsloser Punk!
So ist dieses Buch eine weitere gelungene Alternative zum Schnorren und ich wünsche ihm, dass seine zweite Intention, dieses Buch der Welt vor den Latz zu knallen, aufgeht und “eine Zeit lang warmes Essen auf den Tisch bringt.”

 

Könnt ihr euch eigentlich noch an meinen ersten Blogeintrag auf werturteilsfrei.de erinnern? Ich habe damals von der Premiere von Tareks Kinofilm “Chaostage – We are Punks!” berichtet. Das ist auf den Tag genau v-i-e-r Jahre her.

:shock:

Wann ist endlich Pfingsten?

Veröffentlicht in allgemein mit den Tags , , , , am 29. April 2013 von tobikult

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Werbung hautnah

Veröffentlicht in allgemein mit den Tags , , , am 25. April 2013 von tobikult

Heute:
Wie die Bahn mithilfe ihrer Werbepartner das Vertrauen der Kunden gewinnt…

 

thw-bahn-werbung“Im Alltag fahre ich Bahn.”

Every Case Tells A Story

Veröffentlicht in allgemein mit den Tags , , , , am 16. April 2013 von tobikult

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Vorglühen

Veröffentlicht in allgemein, Musikalische Früherziehung mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , am 14. April 2013 von tobikult

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Und? Steht Eure Playlist schon zur Vorbereitung für das kommende Wave-Gotik-Treffen in Leipzig? So langsam füllt sich auch auf der offizellen Website die Liste der bestätigten Künstlerinnen und Künstler. Traditionellerweise zelebrieren die Veranstalter des WGT aber stets eine große Heimlichtuerei um die Künstlerteilnahmen und lassen Informationen nur in homöopathischen Dosen in die Welt entweichen.

Es gibt aber als weitere Quelle eine Seite bei lastfm, die alle Künstler listet, die von sich aus behaupten, sie seien auf dem WGT dabei. Wenn das nicht auch eine verlässliche Aussage ist, dann weiss ich aber auch nicht…

Vorraussichtlich werde ich wieder für regioactive.de die Fotoreportage über Konzerte und das Drumherum übernehmen und überlege jetzt schon, welche Künstler sowohl musikalisch als auch optisch einen Besuch wert sind.

Hier meine bisherige TOP 10:

Henric de la Coeur
lupenreiner Synthi-Sound und lupenreine Ästhetik.

IAMX
Wer so viel Wert auf die Bühnenschow legt, ist immer einen Besuch wert.

Karin Park
Wahrscheinlich das schönste Gesicht auf den Bühnen des WGT! Motivalarm!

Xandria
Das offizielle Trostpflaster für alle mit ihren Gothic-Chicks mitgereisten Metal-Heads.

Sex Gang Children
Männer in Anzügen, die trotzdem nie normal wirken können!

In Strict Confidence
Diese Lack- und Latex-Modenshow lasse ich mir nicht entgehen!

The 69 Eyes
Die Sisters verpasst, die staubigen Fields schon oft abgelichtet, fehlen mir nur noch die 69er!

Koffin Kats
Der Pfingstmontag gehört dem Stehbass und findet traditionell im Werk II statt.

Abney Park
Die Steampunk-Variante der Kelly-Family.

Frank (just Frank)
Klingt so, als wären die mit ihrer Zeitmaschine direkt aus dem London der 80er rübergekommen.

 

Auch einen Besuch wert, aber ohne Chance auf ein gutes Foto:

Talvekoidik

Xeno & Oaklander

Lux Interna

Es ist aber auch ein Kreuz mit Ostern!

Veröffentlicht in allgemein mit den Tags , , , am 31. März 2013 von tobikult

heul-doch-werturteilsfrei

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