Nordbrücke Zürich Wipkingen

Kaum ist man an der Haltestelle Bahnhof Wipkingen aus dem ÖPNV geklettert und stellt erleichtert fest, dass der Arm des Tourismus nicht bis auf diese Höhe des Nordhangs der Stadt reicht, lädt die Bar Nordbrücke auf ein Getränk ein. Im hippen Stadtteil Wipkingen hat sich in einem klassizistischen Bauwerk ein Treffpunkt entwickelt, der belegt, dass Zürich nicht nur von alt- und neureichen Bankern und deren Servicekräften besiedelt ist, sondern auch ganz normalverrückte Menschen in dieser Stadt leben.

Auf alten Sofas und bei schummrigen Lichtverhältnissen genießen die Lebenskünstler und Selbstdenker den späteren Abend und versacken in Gemütlichkeit. Noch darf in schweizer Gaststätten geraucht werden und so riecht es für EU-Nasen nach fast vergessener  Kneipenkultur. Das System der Selbstverorgung funktioniert prima, die Wartezeit am Tresen beträgt nur wenige Minuten und die Bar-Mannschaft ist freundlich und wirkt gelassen.

Wichtigster Eckwert des Hauses: 4,50 CHF für 0,3l Bier der Marke Schützengarten. Das ist für Zürich ein echter Kampfpreis.

Hier gibt es ein Interview mit dem Wirt der Nordbrücke und einige Impressionen als Filmchen:

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