Bin mal kurz weg

Diese Woche bin ich mal wieder auf der Walz. Regensburg und München stehen auf dem Programm. Damit ich nicht alleine reisen muss, nehme ich Euch einfach mit. Ich hoffe, ihr habt nichts dagegen.

Mein erster Eindruck von Regensburg: Wenn man es erst mal aus dem Bahnhof geschafft hat (wofür hat die Menschheit Wegweiser erfunden, hä?), ist es halb so schlimm. Mich erinnert die Stadt stark an Ulm. Dom, Altstadt, Fluss (die Donau ist mein persönlicher Fluss des Jahres) lassen das Gefühl von Stadtkopien zu. Bei der Steinernen Brücke hat man sich allerdings eher an Heidelberg orientiert.

Eine gelungene Kopie der Alten Brücke in Heidelberg.

Schöne Moscheen haben die hier.

Dörfliche Idylle. Mittwochs bleiben die Geschäfte am Nachmittag geschlossen.

Tradition trifft Moderne.

Regensburg scheint eine Musterstadt für gelungene Integration zu sein. Seht selbst:

Gelungene Integration an jeder Ecke.

Gestern noch eine urbayrische Würstelbude, heute gelebte Integration.

War bestimmt gut gemeint.

Deutschkenntnisse deluxe. Wie schmeckt eigentlich Porzellan?

Streetart der jüdischen Gemeinde.

Wer hätte das von den Bayern gedacht. Ja, ja, stille Wasser sind tief.

Wie immer, wenn man alleine reist, stellt sich kurz nach Sonnenuntergang die Frage, wie man es mit dem Abendessen halten soll. Burger mit aufs Hotelzimmer und dann frustriert in die Glotze starren? Das beste Restaurant der Stadt finden und bei jedem Gang rumzicken, weil man ja nie wieder kommen wird? Nix für mich. Ich will gleich am ersten Abend die Nachtschwärmer und Wiedergänger-Szene der Stadt entdecken. Nach einer Blitzumfrage in einschlägigen schwarzen Foren, habe ich mich für die ‚Geflickte Trommel‘ entschieden. Mittelaltergedöns, Flammkuchen und Bier aus Tonkrügen, Metalmusik und Minnegesänge, da lohnt es zu verweilen. in der Tat kehrt hier das schwarzbunte Volk ein und die Touristen machen reihenweise an der Tür, die übrigens nach innen aufgeht, kehrt. Feinfein.

Der Eingang zur geflickten Trommel.

Tisch ohne Essen.

Tisch mit Essen.

Morgen gehe ich mit meinem Lokalkontakt auf Tour, mal sehen welche Gassen und Hinterzimmer ich zu sehen bekomme. Bleibt dran, seid frech und gemein, dann nehme ich Euch auch morgen mit auf Entdeckungsreise.
Euer
tobikult

8 Antworten to “Bin mal kurz weg”

  1. Das ist ja ein geiler Zufall.
    Ich habe letztens mit meiner Freundin darüber nachgedacht einen Kurztrip zu machen und ich habe Regensburg und Umgebung vorgeschlagen, weil ich da noch nicht war. 😀

  2. NarrenkönigsTochter Says:

    Hübsch. Porzellan schreibt man übrigens mit 2 L (soviel zum Thema Deutschkenntnisse, hehe).

    • Wie jetzt? Mein Blog weist Fehlschreibungen auf? 😯
      Du gute Güte, ich werde besser nur noch Bilder posten.😉

      Danke fürs Korrekturlesen. Da sieht man mal, wie oberflächlich meine anderen Leser über meine Beiträge rutschen. Tststs…

      UND da ich ja Chef von dat Ganze hier bin, mach ich dat Fehlerchen einfach mal wech…😎

      • NarrenkönigsTochter Says:

        Ja, genau, fühl Dich ganz schlecht😉 Nein, bitte nicht nur noch Bilder posten, sonst hab‘ ich ja nix mehr zu lesen…und von wegen der Volksverdummung und so…

  3. Nachdem ich Deine Bilder von Regensburg gesehen habe, weiß ich gar nicht, warum man aus Bahnhof und Arkaden raus soll. Dort gibt’s das Essen zur Moschee ( optisch viel ansprechender), diverse Spezialitäten aus Übersee in weichen Sesambrötchen und um den Blick auch hier nach Heidelberg zu wenden, das Running Sushi würde auch Heidekberg gut stehen. Ein Hoch auf die Shoppingmeile Bahnhof – es gibt leider zu wenige davon – deshalb fahren wir demnächst mit dem Wochenende Sonntag Special zum Shoppen nach Leipzig an den Bahnhof. Wen interessiert da die Stadt?

  4. Klugscheissmodus ein:
    Liebster Tobikult, die steineren Brücke zu Regensburg, fertig gestellt im finsteren Mittelalter, aber nicht später als 1146 mag aussehen wie die Karl-theodor-Brücke in Heidelberg (erstaunlicherweise auch „Alte Brücke“ betitelt), aber ein Plagiat des Heidelberger Touristenmagnetes ist asuzuschließen, wurde dieser (..magnet) doch erst im Jahre des Beginns des russisch-schwedischen Krieges der Einweihung übergeben, was, wie wir alle wissen, im Jahre 1788 war; über 600 Jahre später.
    Klugscheissmodus aus. Bssssssssss

  5. Ja, da wär ich gern dabei🙂

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