Kurt Corbain’s Kinder

Einfach mal auf ein Konzert gehen, ohne auch nur ein Lied der Band zu kennen – ich kann das nur empfehlen. Mit Blood Red Schoes gelang mir jedenfalls ein markanter Startschuss ins Wochenende.

In Begleitung zweier Vollprofis in Sachen Alternativ-Rock (NICHT Indie-Rock!) bin ich in den Heidelberger Karlstorbahnhof gegangen und habe mir einen Überblick über die Kinder und Enkel des Grunge verschafft. Von Blood Red Shoes wusste ich schon, dass sie wie The White Stripes, nur in umgekehrter Besetzung musizieren.

Wie man mit vier Akkorden und ein paar Trommelschlägen zwei Stunden Konzert bestreiten kann, darauf war ich gespannt. Bereits die Vorgruppe, deren Namen ich schon wieder vergessen habe,  stimmte unsere Trommelfelle auf „Hart und Laut“ ein. Stampfende Beats und schrubbenden Saiteninstrumente mit launigem Gasang, dieses Mal nicht aus Seattle, sondern aus Brighton in England.

Das Publikum war sich mit ihren musikalischen Begleitern in vielen Details einig. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen an diesem Abend fand über das Schuhwerk statt. Die Jungs trugen alle adidas Samba und die Mädels wählten Converse Chucks. Alles andere führte unweigerlich zu einem Zaungaststatus. So auch meine Doc Martens.

Es war kurzweiliger Ausflug in eine mir sonst wenig bekannte Nische der Musikwelt.

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Eine Antwort to “Kurt Corbain’s Kinder”

  1. Also wenn die Musik so war wie die Ausstrahlung der Tussi, dann bin ich heilfroh, nicht dagewesen zu sein 😉

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