Elterliche Schwarzarbeit

Wenn wir schon Nachwuchs in die Welt setzen, dann müssen wir uns auch der Erziehungsarbeit widmen (es soll ja kein Arschlochkind werden). Und wenn man bei der Geschlechtslotterie einen Jungen gezogen hat, dann ist es die erste elterliche Pflicht, diesem Burschen frühzeitig tragfähige Konzepte jugendlichen Kulturlebens zu vermitteln (warum das gerade für Jungen so wichtig zu sein scheint, erzähle ich euch in meinem nächsten Beitrag).

Da der philosophische Diskurs mit dem Nachwuchs derzeit noch etwas schlicht ausfällt, versuchen wir es mit der subtilen Wirkung stilprägender Alltagsgegenstände auf Neugeborene und Kleinkinder. Kleidung zum Beispiel. Da kommen dann unsere Freunde ins Spiel, denen es augenscheinlich einen Heidenspaß bereitet, unseren Knirps in adäquate Roben zu hüllen (vielleicht lag es auch an der gewagten Geburtskarte?). Nach „Die Schwarze Brut“ öffne ich erneut den Kleiderschrank unseres 7 Wochen alten Kindes, das offensichtlich in einem intakten subkulturellen Umfeld aufwächst.

:mrgreen:

„Goth Up Your Baby“
Teil 2

Wir bedanken uns für Euren guten Geschmack und die liebevolle Begrüßung unseres Kindes in diesem Sonnensystem.

4 Antworten to “Elterliche Schwarzarbeit”

  1. Sehr geil. Sehr sehr geil…😀

  2. NarrenkönigsTochter Says:

    *beidedaumenhoch*

  3. Hammer geile Klamotten:mrgreen:

  4. Toll! Endlich Klamotten, mit denen die Eltern ihre Profilneurose auf ihr Kind ausweiten können😉

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