Gruftie goes Museum

Im Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim wird mit „Schädelkult“ derzeit eine Ausstellung gezeigt, die wie geschaffen ist für die Schwarze Szene. Außerhalb von Gebeinhäusern dürfte eine so hohe Dichte an Schädeln kaum zu finden sein. Aus allen Teilen der Erde wurden Exemplare zusammengeführt und das Thema Tod und Totenkult rund um das menschliche Haupt ansprechend aufbereitet. Von Schrumpfköpfen (und der Anleitung, wie diese optimal gelingen) über Skalps bis hin zu malträtierten Exemplaren des Voodoozaubers ist alles dabei.

Der Gruftie-Anteil der Museumsbesucher ist für diese Ausstellung sichtbar hoch. Da wundert es nicht, dass die Kuratoren am Ende der Reise um die Welt der Totenköpfe eine eigene Vitrine über diesen Teil der Zielgruppe bereitet hat. Der Schädel und die Schwarze Szene: Was für ein schönes Thema!

Bedauerlicherweise wurde jedoch nur der Plastikteil der Szene ausgstellt und XtraX, quasi der Kik unter den Gothicshops, als Referenz herangezogen. Was für eine vertane Chance!

Pünktlich zum „Dia de los Muertos“ empfehle ich Euch dennoch einen Besuch dieser Ausstellung. Die anderen Exponate sind absolut sehenswert.

So stellt sich das im Begleitband dar: XtraX-Selbstdarstellung neben einem Liedtext von Goethes Erben.

😕

Eine Antwort to “Gruftie goes Museum”

  1. […] »Schä­del­kult« — Aus­stel­lung in Mann­heim | Der schwarze Pla­net + Wert­ur­teils­frei Eigent­lich hätte sie ja zusam­men hin­ge­hen sol­len. Die Rede ist von Shan Dark und […]

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