Archive for the Kultur Category

Nachtleben abreißen!

Posted in Kultur with tags , , , , , , on 6. August 2015 by tobikult

Life After Death II

The Creepshow | Nachtleben Frankfurt | 05.08.2015

Supporting Act: White Sparrows

2015-08-white-sparrowsMeine Kamera hatte ich im Wagen gelassen, war mir doch bekannt, dass das Nachtleben eine Kleinst-Location ist und ohne Fischauge kaum eine gescheite Aufnahme der Bühne möglich ist. Als Erinnerungstücke wollte ich ein paar Aufnahmen und Videos mit dem iphone machen. Das hat auch ganz gut funktioniert, bis mir Nina mithilfe des Moshpit die Nase gebrochen hat. Nun habe ich ein ganz anderes Andenken an diesen gelungenen Konzertabend…

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Die Hölle hat dicht gemacht

Posted in allgemein, Kultur, Musikalische Früherziehung with tags , , on 6. August 2015 by tobikult

haell1aLetztes Wochendende hat das Häll seine Pforten geschlossen. Damit verliert Heidelberg eine weitere Stätte subkulturellen Treibens -und ich eine Ausgehmöglichkeit in direkter Nachbarschaft.

Das „Closing Weekend“ hat noch einmal viele Gäste in die liebevoll gestaltetete Stätte gelockt. Aber auch diese geballte Ladung Publikum ändert nichts an dem Entschluss, das Häll in den Ruhestand zu verabschieden. Ich bedanke mich für viele schöne Konzerte, die mir manch musikalische neue Lieben bescherte. haell4

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Farewell, Sarah „Sin“ Blackwood!

Posted in allgemein, Kultur, Musikalische Früherziehung with tags , , , , , on 28. Mai 2012 by tobikult

The Creepshow | Werk 2 | Wave Gotik Treffen | Leipzig | 28.05.2012

Wave Gotik Treffen 2011

Posted in allgemein, Kultur with tags , , on 19. Juni 2011 by tobikult

Provokation war schon immer ein Teil von Jugendkulturen und Szenen. Aber nirgendwo kann man sie so verdichtet beobachten wie auf dem Wave Gotik Treffen.

Die schönsten Provokationen auf dem 20. Wave Gotik Treffen:

Lieder spielen, die nur einem Zuhörer gefallen.

Zu seiner Angst vor EHEC stehen.

Dem Fotografen den Blick auf den Sonnenuntergang verstellen.

An der Beziehung festhalten, während sie schon mit dem Neuen chattet.

Jesus mit dem iPhone verführen.

Sich gegen eine Bruno-K(r)amm-Frisur entscheiden.

Bei aller Partylaune auf den Hunger in der Welt hinweisen.

Sich schnell noch was anlesen, bevor man gefragt wird.

Den Bad-Hair-Day zum Ideal erheben.

Dem demografischen Wandel etwas Positives abgewinnen.

Dazu stehen, dass man das Bügeleisen mit dem Handy verwechselt hat.

Die Sau rauslassen, nur um die Vegis zu ärgern.

Zeigen, dass Wahrheiten auch eindeutig kommuniziert werden können.

Das Mittelalter mit all seinen Angeboten erleben.

Dem Oktoberfest den Schneid abkaufen.

Und wer das Video nicht als Provokation der Schwarzen Szene versteht, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

:mrgreen:

Gothic Friday im Juni

Posted in allgemein, Kultur with tags , , , , , , , on 8. Juni 2011 by tobikult

Der aktuelle Gothic Friday handelt von unvergesslichen Live-Erlebnissen. Gemeint sind die mit professioneller musikalischer Untermalung, und nicht der erste Zungenkuss, Gleitschirmflug oder die letzte Abi-Prüfung. Konzentrieren wir uns also auf Konzerte und deren Wirkung auf unsere Emotionen.

Ich könnte jetzt The Cure 1996 in Stuttgart anführen. Das war mir einfach wichtig, diese Gruppe live zu erleben und sie haben sich auch sehr bemüht, vor einem eher zurückhaltenden Publikum den Geist der späten 80er zu konservieren (und natürlich bin ich bei „10:15 Saturday Night“ fast gestorben vor Glück).

Oder aber mein in Sachen Konzerte „Immergrün“ Philip Boa and the Voodooclub, die, egal wo sie auftauchen, mein Herz erfreuen. Und das auch schon seit fast 20 Jahren.

Aber mein absolutes Konzert-Highlight fand jenseits der „klassischen“ schwarzen Klängen statt.

Es war gerade eine Woche nach dem 11. September 2001 und wir hatten uns Karten für das Björk-Konzert in der Alten Oper Frankfurt besorgt. Meine Güte, hatte ich als Student noch Geld übrig für Konzertkarten! Ich kann mich nicht entsinnen, jemals wieder so viel für einen Konzertbesuch bezahlt zu haben.

Und natürlich weiß ich, daß es nur Begeisterung für Björk gibt oder totale Ablehnung. Auch mal ganz schön, wenn der Fall so klar liegt.

Die Stimmung des Konzerts war anfänglich geprägt von der Trauer über die maßlose Gewalt, die so vielen Menschen in New York das Leben gekostet hatte. Allen beteiligten Künstlern gelang es im Laufe des Auftritts einen emotionalen und akkustischen Weg in Richtung Zuversicht zu bahnen. Es wurde zu keiner Zeit an diesem Abend euphorisch oder ausgelassen. Aber die Schönheit des Zusammenspiels von klassichem Orchester, Elektro, Chor und Sologesang war unübertroffen. Ich erinnere mich, dass ich aus dem Konzert ging und zu  meiner Freundin sagte: „Wenn mir versprochen wird, dass ich einmal im Jahr ein solches Konzert erleben darf, verschenke ich dafür meine CD-Sammlung.“

Vom Konzert in Frankfurt gibt es keine Video-Mitschnitte, aber eine geniale Audioaufzeichnung.

🙂

Hier einige Video-Fundstücke von beschriebener Tour, um einen Eindruck zu gewinnen:

Das Angebot mit der CD-Sammlung steht übrigends nicht mehr! Ich habe aber auch kein vergleichbares Konzert seitdem wieder erlebt. In eine gleiche Richtung ging 6 Jahre später die Tour-Premiere von Deine Lakaien „20 Years of Electronic Avantgarde“ zusammen mit der neuen Philharmonie Frankfurt, die ebenso in der Alten Oper Frankfurt stattfand. Unglaublich schön, aber für mich dann doch nur Platz 2.

Volkstanz und Mode im Wandel der Zeit

Posted in allgemein, Kultur, Musikalische Früherziehung with tags , , , , , , , , on 30. Mai 2011 by tobikult

Mein Vater ist musikbegeistert. Und er ist seit ein paar Monaten im Ruhestand. Endlich hat er Zeit, seine umfassende Vinyl-Sammlung auf seiner alten Telefunken-Anlage rauf und runter zu hören. Dabei sortiert er neuerdings auch seine alten Zeitschriften aus und fragt stets höflich bei mir an, ob er diesen Teil des Erbes jetzt schon vernichten dürfe, oder ob ich interessiert daran sei.

Mit dem jüngsten Stapel Magazinen kam auch eine ganz frühe Ausgabe des, na sagen wir mal, EMP-Katalogs zu mir:

Schon die Everly Brothers verstanden sich darauf, mit ihrer Musik visuelle Stilelemente zu koppeln. Den jungen Menschen von New York bis Bochum bot sich damit eine Orientierung angesagter Mode- und Tanzstile. Wäre da nur nicht der böse, weil sich ständig änderende, Zeitgeist. Bereits nach wenigen Jahren wirken die Klamotten und Tänze so bescheuert, dass es immer wieder zum Bruch ganzer Generationen kommen muss (ich erinnere nur an den Ententanz von 1981).
Aber seht selbst:

Die frühen 60er. Nicht nur die Brillenmode war für die folgende Generation unannehmbar.

Die 80er. Du meine Güte! Nur die Bewegungen verraten uns, dass Madonna kein Grufti war.

Die Gegenwart. Ein Schaufenster in eine mir unbekannte Welt. Aber ein schönes Auto haben sie mitgebracht.

Die Vorbereitungen laufen

Posted in allgemein, Kultur with tags , , on 22. Mai 2011 by tobikult

Nur noch 3 Wochen durchhalten, dann reist die Regionalgruppe Kurpfalz wieder gen Osten.