Archiv für Kino

Das Internetz

Posted in allgemein, Gruftis im Alltag with tags , , , , , on 4. August 2015 by tobikult

Wir haben es geahnt: Gruftis sind sogar zum Führer lieb.

Und für alle, die nicht genug von Oberlippenbärtchen auf der Leinwand bekommen können, hier noch ein Anreiz, bis 2016 am Leben zu bleiben:

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Ich sehe was, was Du nicht siehst…

Posted in allgemein with tags , , , , , , on 9. Januar 2011 by tobikult

Ich traue meinen Augen schon lange nicht mehr.

3D Wunderland

Posted in allgemein, Kultur with tags , , , , , , , , on 22. März 2010 by tobikult

Meine Handykamera kann auch 3D

Gestern war ich mit drei Mädels im Kino. Wir haben zusammen Mia Wasikowska und Johnny Depp im Wunderland besucht. Da ich Schlümpfe 2.0 nur auf dem Bildschirm gesehen habe, reicht meine letzte 3D-Kinovorstellung in die Zeit der Pappbrillen mit roter und grüner Plastikfolie zurück. Meiner Meinung nach wird diese 3D-Technik zum wiederholten Mal überschätzt. Insbesondere bei schnellen Bewegungen scheitert meine kopfintegrierte Optik in Kombination mit dem Dan Aykroyd-Modell an den angebotenen Bildern. Der Film geht als kurzweilig durch und trotz bekannter Handlung und diversen filmischen Vergleichsmöglichkeiten, kann ich Tim Burton nicht absprechen, dass er es einfach raus hat. So düster kann bunt sein.

Ich glaube ja, dass die Filmindustrie nur auf dieses neue Kinoerlebnis setzt und Millionen von Brillen unter das Volk wirft, um die Abfilmer zu ärgern. Zudem bin ich gespannt, wann es die ersten modischen 3D-Modelle beim Optiker gibt. 87% der Menschen sehen ja total beknackt aus mit dem sozialistischen Einheitsmodell im Gesicht (vor allem die Brillenträger).

Das 3D-Kassenmodell

Das Retromodell für den Puristen

Und während ich hier über die neue Kinobrillenmode schreibe, läuft am Fenster ein Exemplar vorbei, das uns zeigt, dass weitere modische Accessoires den Cineasten-Look der kommenden Saison bereichern werden. Hut ab!

Der neue Cineasten-Look 2010

Kleine grosse Momente im Leben

Posted in allgemein, Kultur with tags , , , , on 15. Februar 2010 by tobikult

Am Wochenende waren wir im Kino. Wir sind arbeitsteilig vorgegangen. Sie hat schon mal den Kaffee geordert (Nachmittagsvorstellung) und ich habe mich im Schlangestehen geübt. Und dann kam er, ganz ohne große Ankündigung, aber mit einem lustigen Gefühl im Bauch: der kleine grosse Moment. Ich schob meinen Zwanziger durch die Kassenluke und sagte:

Zweimal Verdammnis, bitte!

Ohne mit der Wimper zu zucken, reichte mir mein Gegenüber die Karten. Was würde uns wohl hinter der Kinosaaltür erwarten? Eine steile Treppe nach unten? Nach oben? Licht, Kälte, Hitze, Wind? Waren wir für ein solches Ereignis gut genug gekleidet? Wer sind die anderen Menschen, die da mal nachgucken wollen? Es waren dann doch nur die gewohnten Sessel und eine Leinwand. Es waren auch nur die gewohnten nervenden Mitmenschen mit ihren Rascheltüten und Hochsteckfrisuren. Eben die übliche irdische Verdammnis, egal ab das Licht an- oder ausgeschaltet wird.

Der Film war für eine Fernsehproduktion klasse, für Kino zu kleinkariert in Sachen Kameraführung, Licht und Schnitt. Ohne Kenntnis der Lektüre dürfte es schwer fallen, die Handlung in Gänze nachvollziehen zu können. Die Fangemeinde der Triologie von Stieg Larsson ist aber groß genug, als dass es auf die künstlerische Qualität des Films ankäme.

Wenn der letzte Teil in die Kinos kommt, werden zusätzlich Heerscharen von Menschen mit religiöser Deformation an den Kinokassen stehen. Dann wird es heißen:

Zweimal Vergebung, bitte!

Chaostage – der Film

Posted in Kultur with tags , , , , , , , on 9. Mai 2009 by tobikult

Trash-Kino in seiner schönsten Art wurde uns im Odeon in Mannheim geboten. Im außerkauften Haus stellte uns Tarek Ehlail und Team sein Werk vor. Man hätte annehmen können, dass alle Punk-Darsteller bei dieser Vorführung anwesend waren, jedenfalls war die feiernde Menge geschmückt mit bunten Haartrachten und die Anzahl von Killernieten selten so hoch in einem Kinosaal wie gestern abend.

Der Streifen ist kurzweilig, die Mischung aus belangloser Rahmenhandlung und Interviewsequenzen ausgewogen und die Musik laut genug. Unglaublich, wer da alles auf der Leinwand auftauchte: Punkgrößen (gibt es sowas überhaupt?), Sahnehäubchen deutscher Schauspielerzunft, Helge Schneider und sogar eine meiner Arbeitskolleginnen. Persönlicher kann und will ich mir einen Kinoabend gar nicht vorstellen.