Archiv für Werbung

Endlich wieder Werbefernsehen!

Posted in allgemein with tags , , , , on 24. April 2010 by tobikult

Vor über einem Jahr dachte ich: So, alles gesehen, die Wiederholungen und Neuverfilmungen rocken mich nicht mehr, die Glotze kommt weg. Gesagt, getan. Der Kasten (ja liebe Kinder, es waren Mediensärge, die wir uns in die Wohnungen wuchteten) wanderte erst in den Keller und wurde dann verschenkt. Bis heute habe ich nichts vermisst. Bis ich das hier gesehen habe:

Die Gedanken sind frei!

Posted in allgemein with tags , , , , , on 7. April 2010 by tobikult

Jetzt aber mal ausnahmsweise ganz vorsichtig mitgedacht!
Diese Werbung versucht doch, mein Kaufverhalten zu manipulieren, oder?

Endlich auch für Durchschnittsversager erschwinglich!

Jokers, die Impulseistruhe für Leseratten.

Das erinnert mich irgendwie an ein Plakat, dass ich vor einiger Zeit im Café 1001 in der Brick Lane, London entdeckte:

Noch so ein gefährlicher Gedanke!

Beifahrer

Posted in allgemein, Mobiles Kulturgut with tags , , , , , , on 6. April 2010 by tobikult

Die Esprit-Werbung zur Frühjahrskollektion ist mir gleich ins Auge gesprungen. Noch bevor ich das weibliche Model erblickte, erfreute ich mich des schön in Szene gesetzten Mercedes-Benz 280 SL, auch Pagode genannt. Ein wahrer Traum eines Oben-Ohne-Automobils, das einen den Sommer herbeisehnen lässt.

Esprit hat einen guten Geschmack, jedenfalls was Autos angeht.

Lachen musste ich, als ich den Gesichtsausdruck des männlichen Models auf dem Beifahrersitz erblickte.
Da ist eine Menge Spielraum für Interpretationen drin, oder?

Wie Männer als Beifahrer aus der Wäsche gucken...

Es geht auch ohne

Posted in allgemein with tags , , , on 4. März 2010 by tobikult

Gute Produkte brauchen keine Werbung, nur eine empfängliche Zielgruppe.

Aushang am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg

Einfach zu blöd!

Posted in allgemein with tags , , , , , on 20. November 2009 by tobikult

Die Telekomtochter T-Mobil probiert es jetzt mit einer, dem Bildungsniveau der Kundschaft angepassten Offerte: Anstatt drei Seiten voller kleingedruckter Vertragsklauseln, schafft es der Hausjurist der Magenta-Bande plötzlich, einen Mobilfunkvertrag unter 50 Wörtern zu formulieren und mir per sms zu schicken. Na also, geht doch, freut sich der unbekümmerte Kommunikationsjunkie.

Erst gestern habe ich auf meinem Computer diverse Verschlimmbesserungen funktionierender Programme installiert (ist das eigentlich ein von Informatikern in Gang gesetzter Teufelskreis? Software A wird verändert, Software B braucht dann auch ein Update um weiter zu funktionieren, worauf Software C auch einer kleinen Änderung unterzogen werden muss, was wiederum Software A nicht passt, aber das kann man ja im nächsten Update ändern…). Doch bevor es richtig losgeht mit der Belegung zusätzlichen Speicherplatzes durch Updates, erfreuen uns die wortgewaltigen Endbenutzer-Lizenzverträge, auch EULA genannt. Ich stelle mir das als einen der traurigsten Jobs für Juristen vor, diese langen Texte zu verfassen, die nur dann gelesen werden, wenn ein böser, böser Softwarenutzer ohne gültige Lizenz vor ein Gericht gezerrt wird.

Kurze Vertragstexte könnten vielleicht ein echter Neuanfang in der Beziehung zwischen Kunde und Anbieter sein. Aber wie soll ich die „3000“ in meinem SMS-Vertragstext deuten? Glaubt der Vertriebsprofi von T-Mobile, ich gehöre zu dem Teil der Menschheit, der zwar telefonieren kann aber mit „XXX“ unterschreibt? Wäre nicht wenigstens ein „JA ich will!“ angemessen? Mir ist eine schlichte Nummer einfach zu blöd für einen 24 Monate dauernden und 238.80 EUR schweren Handschlag.

Die Schlangen voller von Teenies vor den Schuldnerzentralen werden mit diesen Offerten bestimmt noch ein Stück länger.