Ein Opfer der Ölkrise

Als der Peugeot 504 1968 als neuentwickelter Mittelklassewagen aus Frankreich der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde, war man stolz, mit Fahrzeugen wie dem Mercedes 200/8 im gehobenen Mittelklassesegment mithalten zu können. Wie beim Benz wurden vier Scheibenbremsen, Einzelradaufhängung und eine ordentliche Motorisierung geboten.

Das abgelichtete Fundstück trägt auf dem Heck den Hinweis „L“.
Diese Serie wurde 1973 auf die Käufer losgelassen. Man hielt es für angemessen, im Anblick der Ölkrise eine günstigere Variante des 504 mit 1,8-Liter-Motor und dem Chassis des völlig veralteten Vorgängermodells 404 zu produzieren. Weitere Merkmale dieser Sparversion sind ein vereinfachtes Armaturenbrett und die Tatsache, dass die kleinere Maschine sich mit Normal- statt mit Super-Kraftstoff begnügt.

Der 504 ist eines der absoluten Erfolgsmodelle von Peugeot geworden. Als in den 80ern die Produktionsstätten nach Argentinien verscherbelt wurden, ging der Siegeszug dieser Reihe erst richtig los. Bis 2005 wurden über 3,7 Millionen Exemplare an die Frau und den Mann gebracht. Zum Vergleich: der /8 lief knapp 2 Millionen mal vom Band.

Peugeot 504 „L“

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Eine Antwort to “Ein Opfer der Ölkrise”

  1. Cooler Post! Ich hatte ein 78er 504 L. Heute fahre ich ein 71er Modell – mit 2 lt. Motor – das war noch vor der Ölkrise 😉

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